Der Bundesstaat ist das sogenannte historische und kulinarische Herz Brasiliens und berühmt für einzigartige Barockkunst, reiche Bergbauhistorie, schöne Natur und die berühmteste Küche des Landes. Die Region lag praktischerweise genau auf unserem Weg, wir waren gespannt.

Unsere Route:

Mittwoch, 15.07.2026

Unseren Ruhetag bei dem riesigen Gaúcho Kulturzentrum mit angegliederter Tennisschule nutzten wir für einen Großeinkauf im Supermarkt, Wäsche waschen und ein paar übliche Servicearbeiten, damit waren wir dann wieder gerüstet für die Weiterfahrt. Das monatlich stattfindende Gaúcho-Fest mit u.a. Unmengen an Fleisch vom Grill hatten wir leider um ein paar Tage verpasst. Schade, wäre bestimmt interessant gewesen.

Zwischendurch unternahmen wir einen Ausflug und fuhren einmal mit Uber quer durch die Stadt, was tut man nicht alles für deutsches Brot. Die kleine Bäckerei Brotkultura wird von einem Brasilianer betrieben, der in Köln das deutsche Bäckerhandwerk gelernt hat, dafür wären wir auch noch weiter gefahren 😉.

Mittwoch, 16.07.2026

Wir verließen Brasília, die Stadt, die jedem Architekturstudenten als Beispiel für eine gescheiterte städtebauliche Idee beigebracht wird und fuhren Richtung Süden. Fast das einzig nennenswerte, was auf den ziemlich zähen 340 km passierte, war die Überschreitung der 150.000 km auf Ingos Tacho. Wahnsinn, wieviele spannende, nervige, interessante, schöne und hässliche Kilometer wir in den etwas über 6 Jahren zusammen zurückgelegt haben.

Nebenbei passierten wir bei Paracatu eine der größten Tagebau-Goldminen der Welt. Der Goldgehalt des Gesteins ist extrem niedrig, eine Tonne abgebauten Gesteins enthält durchschnittlich gerade einmal 0,4 g Gold. Jährlich werden deshalb zwischen 47 und 56 Mio. Tonnen gesprengt und abgebaggert, was am Ende ca. 15 bis 19 Tonnen reines Gold ergibt. Die Mine ist mittlerweile so riesig geworden, dass man sie auch aus dem Weltall erkennt, wahrscheinlich besser als von der Straße aus, von wo man hauptsächlich auf die bis zu 15m hohe Schallschutzwand blickt.

Am späten Nachmittag erreichten wir die „ganz normale“ Stadt João Pinheiro und stellten uns mangels Alternativen auf einen schiefen und völlig instagram ungeeigneten Platz am Straßenrand. Kommt auch mal vor… Kurz vor Einbruch der Dunkelheit bekamen wir noch Nachbarn, ein Pärchen Gelbbrust-Aras ließ sich in einer Palme 2 m neben uns nieder und teilte uns dies auch lautstark mit.

Freitag, 17.07.2026

Die Nacht am Straßenrand war erstaunlich ruhig, auf manchen offiziellen Stellplätzen hatten wir schon schlechter geschlafen. Gut ausgeruht starteten wir zu unserem nächsten Fahrtag, wieder lagen etwa 350 km vor uns. Dieses Mal ging es permanent durch eine endlose Monokultur aus Eukalyptus-Plantagen. Wir bewegten uns im Bundesstaat Minas Gerais, Brasiliens wichtigster Bergbauregion, wo etwa 70% des brasilianischen Eisenerzes gefördert werden. Um Eisenerz zu Stahl zu verhütten, werden gigantische Mengen Kohlenstoff benötigt, z.B. aus Holzkohle. Nachdem die ursprünglichen Wälder dafür komplett abgeholzt worden waren, subventionierte der Staat ab den 1960er Jahren schnell wachsende Plantagen, Eukalyptus kann (z.T. auch durch Genmanipulation) teilweise schon nach weniger als 7 Jahren geerntet werden.

Alleine in Minas Gerais wird auf über 10.000 km2 Eukalyptus angebaut, die Bäume ziehen gigantische Mengen an Wasser aus dem Boden, ein ausgewachsener Baum etwa 30 Liter am Tag. Die Folge ist eine sog. „grüne Wüste“, in den sowieso schon trockenen Regionen versiegen die Bäche und der Grundwasserspiegel sinkt.

Unser Tagesziel war die Gruta Rei do Mato (Höhle des Waldkönigs), wohl eine der spektakulärsten Kalksteinhöhlen Brasiliens. Uns interessierte allerdings nur noch der Parkplatz, auf dem man auch übernachten durfte, nach zwei langen Fahrtagen hatten wir keine Lust mehr auf Programm. Ingo parkte idyllisch zwischen Bäumen, etwa 300 m von einer 4-spurigen Autobahn plus Nebenfahrbahn entfernt… Aber immer noch besser als eine Übernachtung zwischen unzähligen Lkw an einer Tankstelle, eine andere Wahl hatten wir in dieser Gegend nicht.

Samstag, 18.07.2026

Was für ein Verkehr! Die Straßen waren voll, zweimal standen wir tatsächlich im Stau, so etwas waren wir nicht mehr gewöhnt… Gefühlt halb Brasilien war auf der Straße und auf dem Weg zur Circuito do Ouro (Goldroute) rund um den Ort Ouro Preto, genau wie wir… Nachdem wir die wuselige 2,5 Mio. Stadt Belo Horizonte passiert hatten, wurde die Landschaft zunehmend hübscher, grüner und hügeliger, auch wenn diverse Minenbetriebe für großflächige Naturveränderungen sorgten.

Unser Ziel war Ouro Preto (Schwarzes Gold), der Ort wurde 1980 als erste brasilianische Stätte zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt, u.a. weil der koloniale Stadtkern mit pompöser Barockarchitektur nach dem Ende des Goldrauschs bis heute perfekt erhalten blieb. Die Stadt ist eine der touristischsten der Region und das bekannteste Kulturreiseziel Brasiliens. Und wir waren an einem Wochenende in den Ferien da, typischer Anfängerfehler! Diverse Reisebusse parkten schon 2 km vor dem eigentlichen Ort, auf unserem angedachten Übernachtungsparkplatz konnten wir gerade noch umdrehen, an Parken war überhaupt nicht zu denken.

Nichts wie weg… Durch enge Gassen in winzigen Dörfern und über eine schmale Bergstraße erreichten wir nach 15 km einen großen Sandparkplatz vor einer Hügelkette und richteten uns für die kommenden Nächte ein. Da montags fast alle Kirchen und Museen geschlossen sind, würden wir vor Dienstag keinen neuen Anlauf in Ouro Preto starten.

Ein bisschen wunderten wir uns über den stetigen Strom an Pkw und Motorrädern, die auf den Parkplatz kamen, die Fahrer machten Fotos von sich und ihren Fahrzeugen vor den Hügeln und verschwanden wieder. Irgendwann registrierten wir, dass der Platz bei Google maps als Fotolocation eingezeichnet war. Der Grund erschloss sich uns nicht so ganz, es war hübsch, aber auch nicht mehr. Mit das Beste an dem Platz war unsere Begegnung mit Aline und Walisson, zwei unglaublich sympathischen brasilianischen Motorradreisenden. Unser Aufkleber war der erste auf ihrer brandneuen BMW, danke dafür und immer „safe travels!“

Sonntag, 19.07.2026 bis Montag, 20.07.2026

Die Anzahl der Menschen, die sich in wechselnden Kombinationen mit und ohne ihr jeweiliges Fahrzeug vor den Hügeln fotografierte, wurde nicht weniger. Wir beobachteten mehrere Hochzeitsshootings, Motorradgruppen, Familien, Paare, aufgestylte Frauen etc. etc. und alle posierten vor der (aus unserer Sicht) relativ belanglosen Aussicht. Seltsam… Den Parkplatz in leerem Zustand zu erwischen erforderte eine gewisse Geduld.

Neben der Beobachtung des „Foto-Kinos“ gingen wir ein bisschen in den Hügeln spazieren und beschäftigen uns u.a. mit unserer Steuererklärung 😖 und der weiteren Planung.

Montag, 20.07.2026

Nach einer erneut herrlich ruhigen Nacht ohne künstliche Beleuchtung direkt neben unseren Betten machten wir uns am späten Nachmittag auf den Rückweg nach Ouro Preto. Erst ein kurzer Einkaufsstopp und dann der zweite Versuch, unseren anvisierten Übernachtungsplatz zu erreichen, dieses Mal erfolgreich. Wir ergatterten den letzten und einzigen für uns möglichen Parkplatz neben dem Busbahnhof, Glück gehabt!

Eine kleine Geschichte am Rande: Seit wir uns Brasilien bewegten, wurden in schöner Regelmäßigkeit wechselweise unsere Whatsapp Accounts für 24 Stunden gesperrt. Grund waren vermutlich Nachrichten an z.B. Campingplätze oder andere einheimische Nummern auf englisch oder in Landessprache, die den Spamfilter von Whatsapp auslösten. Sehr nervig, lästig und offensichtlich ein rein brasilianisches Problem.

Dienstag, 21.07.2026

Relativ früh starteten wir zu unserer Stadtbesichtigung, wir wollten vor den Besatzungen der Reisebusse unterwegs sein, die erfahrungsgemäß ab 10.00 die Straßen fluten. Ouro Preto macht einem einen entspannten Stadtbummel nicht leicht, der Ort hat ein extrem steiles Stadtstraßennetz. Durchgängige Steigungen und Gefälle von 15% bis 25% auf unebenem und rutschigen Kopfsteinpflaster sind die Regel, die steilsten Passagen erreichen 30% und mehr. Die Gassen sind gesäumt von gut erhaltenen Kolonialbauten, das Stadtbild insgesamt ist allerdings weit entfernt von polierter Vorzeigestadt, vieles ist ein bisschen „shabby“ und etwas angegammelt, alles in allem sehr sympathisch. Im Laufe des Vormittags wurde die Stadt spürbar voller, das Verkehrschaos nahm zu, am Berg anfahren sollte man können, wenn man Ouro Preto mit dem Pkw erkunden will…

Am bekanntesten ist Ouro Preto für seine prächtigen Rokoko/Barock Kirchen, wir begannen mit der Basilica de Nossa Senhora do Pilar, eine der reichsten Kirchen Brasiliens. Der Innenraum ist mit etwa 400 kg Blattgold verziert, der Abbau des Goldes erfolgte in Minen der Umgebung unter extremsten Bedingungen ausschließlich durch versklavte Menschen aus Afrika.

Zwei weitere bedeutende Kirchen konnten wir leider nur von außen besichtigen, die im Internet angegeben Öffnungszeiten waren offensichtlich nur sehr grobe Anhaltspunkte, schade! Die Igreja de São Francisco de Assis gilt als das Meisterwerk des berühmten Bildhauers und Architekten Aleinadinho sowie des Malers Mestre Ataíde. Die architektonisch ungewöhnliche Igreja de Nossas Senhora do Rosário mit ihrer ovalen Fassade wurde von und für die Sklaven errichtet.

Nach ein paar Stunden und hunderten steilen Höhenmetern bergauf und bergab protestierten unsere nicht mehr ganz taufrischen Knie, wir arbeiteten uns zurück zu Ingo und verursachten ein kleines Verkehrschaos beim Verlassen des inzwischen gesteckt vollen Parkplatzes. Noch eine Nacht wollten wir nicht in der Stadt verbringen, wir fuhren zurück zu „unserem“ ruhigen und v.a. dunklen Foto-Parkplatz. Auf die Besichtigung der in der Nähe liegenden Mina da Passagem, der größten für Besucher zugänglichen Goldmine der Welt verzichteten wir, den Eintrittspreis von fast 50 € pro Person (nur in bar…) empfanden wir als Touristennepp.

Mittwoch, 22.07.2026

Noch mehr Barock. Wir machten einen kleinen Umweg nach Congonhas, eine ziemlich nichtssagende Stadt mit eigentlich nur einer einzigen Sehenswürdigkeit. Das Santuário do Bom Jesus do Matosinhos ist seit 1985 UNESCO Weltkulturerbe und zählt zu den bedeutendsten Werken des brasilianischen Barock. Wie schon in Ouro Preto waren die maßgeblichen Künstler das „dream team“ Aleijadinho (Bildhauer) sowie Mestre Ataide (Maler).

Wir parkten Ingo am Ortsrand und legten die Strecke quer durch die Stadt auf den Hügel mit der Basilika mit dem Bus zurück. Eine weise Entscheidung, wieder hatten wir es mit einer engen, vollen, steilen und verwinkelten Stadt zu tun.

Auf den Treppen vor der Kirche stehen 12 lebensgroße Prophetenstatuen aus Seifenstein, sie sind unglaublich detailliert gestaltet und gelten als eines der besten Werke von Aleijadinho. Unterhalb der Basilika befinden sich sechs kleine Passionskapellen, die insgesamt 66 ebenfalls lebensgroße geschnitzte Holzfiguren vom selben Künstler enthalten und die den Leidensweg Christi darstellen. Letztere waren zwar handwerklich hervorragend gemacht, trafen aber nicht so ganz unseren Geschmack.

In einem Nebengebäude der Kirche befanden sich in einem riesigen Raum unzählige Fürbitten in Form von teilweise sehr drastischen Fotos von Verletzungen oder Unfällen, gemalten Bildern und Texten. Beeindruckend!

Nach so viel geballter und verschnörkelter Kirchenkunst machten wir uns auf den landschaftlich hübschen Weg zu unserem eigentlichen Ziel, der kleinen Kolonialstadt Tiradentes. 50 m vor dem Beginn der Durchfahrtsbeschränkung für große Fahrzeuge parkten wir auf einer unglaublich schiefen Wiese, die als Parkplatz genutzt wurde und wirklich sehr „verkehrsgünstig“ zur Hauptstraße und diversen Kneipen lag. Wir waren äußerst gespannt auf die Nacht…

Ganz nebenbei knackten wir unterwegs die 50.000er Marke an überfahrenen Topes, zumindest fühlte es sich so an. Die Dinger sind wirklich überall, innerstädtisch spätestens alle 200 m, mal gelb oder rot angemalt, mal nicht, mal mit Hinweisschild, mal nicht, gerne auch getarnt im Schatten. Die Pest !!!

Donnerstag, 23.07.2026

Joaquim José da Silva Xavier war 1789 leidenschaftlicher Kämpfer einer geheimen Unabhängigkeisbewegung (Inconfidência Mineira) in Minas Gerais. Die Verschwörung wurde verraten, die portugiesische Krone verbannte die reichen Anführer, der weniger begüterte Xavier wurde zum Bauernopfer und 1792 in Rio de Janeiro gehängt, geköpft und gevierteilt. Er arbeitete u.a. als Laienzahnarzt, sein Spitzname Tiradentes (Zahnzieher) war Namensgeber für die Stadt und ist in Brasilien fest mit den Begriffen Freiheit, Unabhängigkeit und dem Kampf gegen die portugiesische Kolonialherrschaft verbunden. Mitten im historischen Zentrum liegt ein weitläufiges Herrenhaus, heute das Padre Toledo Museum, damals einer der geheimen Treffpunkte der Unabhängigkeitsbewegung.

Selbstverständlich kommt auch Tiradentes nicht ohne eine mit Gold vollgestopfte Barockkirche aus, in diesem Fall die Igreja Matriz de Santo Antônio. Die Besonderheit an dieser Kirche ist ihre fast 250 Jahre alte, aus Portugal stammende Orgel. Das Instrument wurde per Schiff über den Atlantik nach Rio de Janeiro transportiert und von dort in Holzkisten auf Maultieren durch die Berge nach Tiradentes transportiert. Sie wurde 2009 aufwändig restauriert und wird heute regelmäßig gespielt, bei unserem Besuch hatten wir das Glück, sie hören zu können.

Wie überall in Minas Gerais wurde auch das Gold für diese Kirche unter unmenschlichen Bedingungen von Sklaven aus den Minen geholt, betreten durften sie die „Gotteshäuser“ allerdings nicht. In Tiradentes errichteten sie deshalb mit der Igreja Nossa Senhora do Rosário dos Homens Preto ihre eigene Kirche, natürlich sehr viel schlichter, das wenige Blattgold für den Altar wurde heimlich aus den Minen geschmuggelt.

Insgesamt ist Tiradentes eine äußerst hübsche kleine Stadt, das historische Zentrum ist voller schöner Häuser, netten kleinen Geschäften und Gastronomie an jeder Ecke. Die vielen Touristen verteilen sich erstaunlich gut, zumal viele von ihnen sich in Elektro-„Oldtimern“ oder leider in einer der vielen unsäglichen Pferdekutschen über das Kopfsteinpflaster karren lassen.

Einer der absoluten Besuchermagnete ist die historische Eisenbahn Maria Fumaça (rauchende Maria), die Tiradentes mit dem 12 km entfernten São Jão del-Reil verbindet. Die 1881 eingeweihte Strecke ist eine der ältesten funktionierenden Bahnlinien Brasiliens und eine der wenigen weltweit verbliebenen mit einer extrem schmalen Spurweite von nur 76 cm. Alle eingesetzten Lokomotiven sind über 100 Jahre alt, die schwarzen Rußwolken und der Lärm der Dampfpfeifen sind beeindruckend…

Abends hatten wir dann endlich die Gelegenheit, die berühmte Cozinha Mineiro (Küche aus Minas Gerais) zu probieren. Sie gilt als die berühmteste, traditionsreichste und beliebteste Regionalküche Brasiliens und ist eine Mischung aus drei Einflüssen. Einheimische Indigene, afrikanische Sklaven und portugiesische Kolonialherren steuerten Zutaten und Zubereitungsarten bei, heraus kam eine sehr geschmackvolle und rustikale Hausmannskost. Wir entschieden uns für Denversteak mit Chimichurri (kalte Kräuter-)- und Weinsoße mit Gemüse und Walnuss-Farofa (geröstetes Maniokmehl mit Walnuss). Super lecker und hervorragend abgerundet durch das Dessert aus Gorgonzola-Eis mit Guavensoße, Kräutern und Walnussstreuseln.

Der Ort war auch abends einfach nett, die Kneipen und Restaurants waren voll, überall gab es Live-Musik, die Stimmung war entspannt. Ein schöner Abschluss vor den kommenden beiden Fahrtagen, unser nächstes Ziel ist Rio de Janeiro, das wir am Samstag erreichen wollen. Von Barock und Kirchen haben wir erstmal genug, jetzt freuen wir uns auf die Cidade Maravilhosa (die wunderbare Stadt).

5 1 vote
Beitragsbewertung
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Kommentare
neueste
älteste meiste Bewertungen
Translate »