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Der Plan war, mit einem IPad und TomTom LkW-Offline-Karten in der Map Factor Navigator-App zu arbeiten.

Leider stellte sich erst nach dem Kauf der Karten für € 59,99 heraus, dass das Ganze nur mit Wlan funktioniert und damit nicht zu gebrauchen ist… (Der Antrag auf Rückerstattung des Kaufpreises wurde nach langem hin und her abgelehnt). 

Nach einiger Recherche in Bezug auf andere Apps haben wir uns letztlich doch für ein „normales“ Navi entschieden – das nicht ganz billige Garmin Overlander (ca. € 580,00).

Ca. 20x12x2 cm groß, ca. 430 g schwer und 64 GB interner Speicher. Durch den vorinstallierten Internetbrowser und das integrierte WIFI kann man überall ins internet, was die Routen- und Stellplatzplanung sowie die Aktualisierungen sehr erleichtert. Die vorinstallierte i-overlander App und als POIs hinterlegte Camping- und Stellplätze machen das Ganze noch einfacher. 

Bisher funktioniert das Overlander, bis auf ein paar Aussetzer, richtig gut.

Einmal wurden wir aus unerfindlichen Gründen in ein Dorf geschickt, nur um gleich wieder umzudrehen. Ein anderes Mal sollten wir eine halbstündige Umleitung wegen einer Höhenbegrenzung fahren-die gar nicht da war…

Alles in allem aber eine für uns gute Lösung. Mit der mitgelieferten Scheiben-Halterung kommen wir gut klar. Auch bei holprigen Straßen hält das Teil bombenfest und vibriert auch nicht. 

Die Bildschirmgröße ist für uns völlig ausreichend, für den Fahrer und auch für den Beifahrer gut abzulesen.

Das vorinstallierte Kartenmaterial (Europa, Naher Osten und Afrika) reicht für uns momentan noch aus. Sobald wir Richtung Kanada unterwegs sein werden, können wir z.B. OSM Karten auf das Gerät laden.

Es wird sich zeigen, wie gut die Navigation abseits der Straßen und außerhalb Europas funktioniert, bisher haben wir den Kauf auf jeden Fall nicht bereut.

Ohne Kaffee geht nicht !

Nach einigen Überlegungen (Kaffeevollautomat, Espressomaschine oder „normale“ Filtermaschine) ist es eine Krups Druckbrüh-Kaffeemaschine mit Permanentfilter geworden.

Durch den Bügelverschluss, der die Glaskanne in der Maschine fixiert, die mit 35 cm relativ geringe Höhe und dem Permanentfilter erschien sie uns als der sinnvollste Reisebegleiter.

Klar war: wir brauchen eine „Untermobilität“ und Fahrräder müssen mit. Relativ schnell haben wir uns für E-Bikes entschieden, mussten aber aus Platzgründen auf Klappräder umschwenken. Geworden sind es zwei „Mobilisten“ der Fa. RSM:

  • 20″, 48V, 15,6 Ah, Alurahmen und Alu-Gußräder
  • 5-fache Elektrounterstützung bis 25 Km/h mit Anfahrhilfe
  • Scheibenbremsen
  • Gewicht: 23,5 Kg, zzgl. Akku 4,6 Kg
  • Abmessungen nicht geklappt, sondern nur mit umgelegtem Lenker (wie wir sie auch verladen werden) 77 cm hoch, 158 cm lang

Das Fahren war am Anfang etrwas gewöhnungsbedürftig, die kleinen Räder und der schmale Lenker vermitteln eine gewisse Instabilität. Wir haben uns aber sehr schnell auf das etwas andere Fahrverhalten eingestellt und mit dem relativ starken Motor war auch das Ziehen des Hundeanhängers kein Problem.

Preislich liegen die Fahrräder im Mittelfeld, im Vergleich zu anderen Klapp-E-Bikes sind sie aber bei gleicher (wenn nicht besserer) Ausstattung sogar günstiger.

Bei der Probefahrt für unsere E-Bikes, bei der wir auch einen Hundeanhänger getestet haben, wurde sehr schnell klar dass es ein gefedertes Modell werden muss…

Getestet hatten wir den Trixie-Anhänger in Größe M, eigentlich nicht schlecht, ausreichend Platz , aber eben nicht gefedert. Auf den z.T. schlechten Radwegen hüpfte Lui unfreiwillig ganz schön rum in seinem Anhänger.

Letztendlich haben wir uns für den „Comfort Wagon“ von Petegeo in Größe M entschieden.

Der Hänger ist ohne die Räder und die Deichsel auch als Hundebox nutzbar und mit 10,5 Kg relativ leicht. Zusammengeklappt nur 28 cm hoch und damit in Ingos Heckstauraum gut unter zu bringen. Mit der einstellbaren Federung und der insgesamt guten Verarbeitung macht der Hänger einen soliden Eindruck.

Wir haben zusätzlich noch das Stroller Kit gekauft, womit der Hänger problemlos zum Buggy umgebaut werden kann.

Die Praxis wird zeigen ob der (nicht gerade niedrige) Preis gerechtfertigt ist.